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Browser-Erweiterungen: die unauffällige Gefahr (und wie man aufräumt)

Von Ricardo Da Silva, RSCOM · 10. Oktober 2026

Ein PDF-Konverter, ein Werbeblocker, ein Screenshot-Tool: Browser-Erweiterungen sind praktisch und mit einem Klick installiert. Doch eine Erweiterung kann alles lesen, was Sie anzeigen, auch Ihre E-Mails, Ihr E-Banking und die Passwörter, die Sie eintippen. Immer wieder werden schädliche Erweiterungen in den offiziellen Stores entdeckt, manchmal nachdem sie tausendfach installiert wurden.

Wie eine Erweiterung gefährlich wird

Anleitung: in 5 Minuten aufräumen

  1. Liste öffnen: edge://extensions in Edge, chrome://extensions in Chrome oder about:addons in Firefox eingeben.
  2. Entfernen Sie alles, was Sie nicht kennen oder nicht mehr nutzen. Je weniger, desto besser.
  3. Prüfen Sie die Berechtigungen der verbleibenden Erweiterungen («Details»): Ein Notizblock braucht keinen Zugriff auf alle Websites.
  4. Prüfen Sie Herausgeber und neueste Bewertungen: Ein unbekannter Herausgeber oder neue Bewertungen, die Werbung oder Umleitungen melden, sind schlechte Zeichen.
  5. War eine verdächtige Erweiterung installiert: entfernen, die im Browser eingegebenen Passwörter von einem anderen Gerät aus ändern und den Computer untersuchen lassen.

Im Unternehmen: nicht mehr dem Zufall überlassen

Mit Microsoft Intune oder Gruppenrichtlinien kann das Unternehmen alle Erweiterungen ausser einer genehmigten Liste sperren (zum Beispiel den Passwortmanager und das Videokonferenz-Tool). Das ist einfach einzurichten und schliesst ein häufig genutztes Einfallstor.

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